Straßenverkauf

Angeboten wird so ziemlich alles: Bilder, Bücher, Lebensmittel, Blumen. Egal ob Sommer oder Winter. Die einen betreiben es als Nebenerwerb, um z.B. die bescheidene Rente aufzubessern, für andere ist es die Haupterwerbsquelle.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass die Gemüsestände auf dem nächsten Photo zu dem Gemüseladen im Hintergrund gehören. Aber es sind freie Händler, die den “rechtsfreien” Raum einer öffentlichen Straße nutzen, um mit den “großen” Geschäften in direkte Konkurrenz zu treten:

www.stawropol.de

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Eine Besonderheit sind “fliegende Händler”, die, ähnlich unseren
Marktbeschickern, ihre Waren mal hier mal dort anbieten:

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Insbesondere am Stadtrand, aber auch entlang der Straßen zwischen Dörfern und Städten finden sich viele, die ihr auf einer Datscha selbstgezogenes Obst und Gemüse feilbieten. Dort besteht auch immer die Möglichkeit des Handelns. Was man aber den Einheimischen überlassen sollte. Nicht, um einen günstigeren Preis heraus zu schlagen. Aber man sollte die ohnehin negative wirtschaftliche Situation der Menschen nicht noch weiter ausnutzen, sondern wohlwollend den geforderten Preis akzeptieren. Denn schon der ist für unsere Verhältnisse unschlagbar niedrig.

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Ebenfalls häufig im Straßenverkauf angeboten werden Honig
aus eigener Imkerei sowie selbst eingelegtes Gemüse.
Letzteres ist eine russische Spezialität und sehr beliebt:

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Aber es sind nicht nur Obst oder Lebensmittel, die beim Straßenverkauf angeboten werden. Insbesondere Babuschkas nutzen die Möglichkeit, durch den verkauf von Blumen ihre bescheidene Rente aufzubessern:

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Und der Betreiber des unteren Standes bietet eine ganz besonders interessante Kollektion an:
Bilder und Freiflug-Modellflugzeuge.

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Apropos Modellbau:
Wer sich für russischen Modellbau interessiert wird hier fündig:

 

Copyright sämtliche Photos:
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